Die Marienschlucht

Nach elf Jahren ist es endlich so weit: Die Marienschlucht ist ab dem 28. März 2026 wieder begehbar und lädt Besucher ein, eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse am Bodensee neu zu entdecken.

Herzstück der Wiedereröffnung ist der neu gebaute, sichere Panoramasteg. Über 280 Stufen, fünf Aussichtsplattformen und rund 56 Höhenmeter führen Schritt für Schritt durch die Schlucht – vorbei an steilen Felswänden, dem rauschenden Bachlauf und mit spektakulären Blicken auf den Bodensee.

Natur erleben – Wissen entdecken

Entlang der Wege informiert ein neu gestalteter Infopfad über Tiere und Pflanzen, Geologie, Geschichte und die besondere Bedeutung des Wassers in dieser einzigartigen Landschaft. Für Familien gibt es zusätzlich einen eigenen Kinderpfad: Der Wanderfalke „Falko“ begleitet junge Entdecker spielerisch durch die Schlucht und sorgt für abwechslungsreiche Wissensmomente.

Ideal kombinierbar mit einem Besuch in Konstanz

Ein Ausflug zur Marienschlucht lässt sich hervorragend mit einem Aufenthalt in Konstanz verbinden. Die größte Stadt am Bodensee bietet Restaurants und Cafés direkt am Wasser, eine lebendige Altstadt sowie vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten – von Hotels bis zu den naturnahen Campingplätzen in Litzelstetten-Mainau und am Klausenhorn.

Anreise und Hinweise

Die Marienschlucht ist über das regionale Wanderwegenetz gut erreichbar, unter anderem von Wallhausen, Bodman oder Langenrain. Eine direkte Schiffsverbindung besteht nicht; der Anleger wird ausschließlich vom Schifffahrtsbetrieb Deinis mit dem Schiff „Großherzog Ludwig“ bedient .

Wichtig: Eine direkte Anfahrt mit dem Fahrrad zur Marienschlucht ist nicht gestattet .


Die Marienschlucht ist eine Naturschönheit am Steilufer des Bodensee, genauer am südlichen Überlinger See.

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Ein steiler Waldpfad führt vom Parkplatz zur Ruine Kargegg.

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Auf halbem Weg steht die Ruine Kargegg. Sie steht auf einem Bergsporn, wurde 1525 von Bauern niedergebrannt und zerfällt seitdem.

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Von dort aus steigt man auf breiten Holztreppen den steilen Hang hinab bis in das enge Felstal. Dieser Weg ist seit 2015 gesperrt und nicht zugänglich

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Zwischen den Felsen ist der eigentliche und wildromantische Teil der Marienschlucht. Hier führten vor dem Erdrutsch in 2015 schmale Stufen über dem Bach bis zum See hinab.

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Am See laden ein Kiosk, eine Feuerstelle, ein Badestrand sowie ein kleiner Steg zum Verweilen ein.

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